Die AutorInnen dieser Leitseite und
Unsere Vorstellung der Zukunft

Wir sind Studenten an der Tufts Universität in Boston, Massachusetts. Wir sind alle einmal nach Deutschland als Ausländer gekommen. Jetzt sind wir Studenten in einem deutschen Internet Kurs. Wir hoffen, daß Sie unsere Leitseite interessant und hilfsreich finden. Bitte schicken Sie uns E-mail mit Fragen oder Kommentaren.


Joyce Earley            joyce.admissions@nese.com
Matthew Salter        msalter@emerald.tufts.edu
Karel Scott              klynnscott@aol.com
Satoko Shiraki         sshiraki@emerald.tufts.edu


Joyce Earley


Hallo! Meine Hauptfächer sind Internationale Beziehungen und Deutsch. Ich arbeite an einer Schule für Englisch als Fremdsprache. Jeden Tag spreche ich mit Leuten, die hier in den USA Ausländer sind, und versuche ihnen mit ihren Problemen zu helfen. Deshalb bin ich an diesem Thema interessiert. Ich hoffe, daß unsere Seite gelesen wird und ein Grund für Menschen sein wird, ausländerfreundlich zu sein.

Ich glaube, daß das EU Projekt sehr wichtig für die Zukunft der deutschen Ausländer und den Ausländern in ganz Europa sein wird. Wenn in Deutschland das einundzwanzigste Jahrhundert beginnt, wird die Frage, wer ein Ausländer ist, komplizierter werden. Die Mitglieder der EU gehen immer weiter in Richtung Integration. Deshalb müssen wir die Definition eines Ausländers änderen. Wenn die europäischen Länder eine ökonomische Union schaffen wollen, müssen alle Arbeiter sich erlaubterweise frei über alle Grenze bewegen können. Ein Ausländer ist dann nicht jemand, der keinen deutschen Paß besitzt, sondern jemand, der keinen europäischen Paß hat. Was die Sache stark ändern würde, wäre, wenn die Türkei ein Mitglied der EU werden würde.

Ein anderer wichtiger Punkt bei der EU ist, daß alle Mitglieder die selben Gesetze für Ausländer haben müssen. Allen Menschen würde erlaubt, frei über die Grenzen zu gehen, deshalb müssen alle Länder gemeinsame Gesetze haben. Andere EU-Länder sind ausländerfreundlicher als Deutschland und wollen die Ausländergesetzte Deutschlands nicht adoptieren. Aber es gibt viele Probleme mit Ausländern in anderen EU-Ländern, ähnlich wie auch in Deutschland. Deshalb ist es genau so möglich, da die Situation der europäischen Ausländer schlechter wird. Die EU Regierungteilnehmer müssen sehr vorsichtig sein, um kein verschlossenes Europa zu schaffen. Die europäischen Menschen müssen auch ihre Meinung klar machen und allen Ausländern helfen. Wir, die in den USA wohnen, können nur beobachten und hoffen.

Journal of the European Research Centre on Migration and Ethnic Relations

Europäische Kommission Leitseite

Forschungs-Förder-Infos Europäische Union


Matthew Salter


Ich heisse Matthew Salter, und ich bin im dritten Semester meines Studiums an der Tufts University. Ein Hauptgrund, warum ich das Thema "Ausländer in Deutschland" untersuchen wollte, ist, dass ich genau heraus finden wollte, was die Situation der Ausländer in Deutschland ist. Es schien mir so, dass man durch die amerikanischen Nachrichten und Presse keine klare und präzise Version der Ausländersituation in Deutschland finden konnte. Wenn ich irgend eine Nachricht über Ausländer in Deutschland hörte, war sie immer kurz, einseitig und negativ. Ich hoffe, dass ich und meine Kollegen mit diesem Projekt eine echte und klare Zusammenfassung der Ausländersituation in Deutschland herstellen können.

Karel Scott


Aus dem Tagebuch einer ungelernten Frau ...
...Es war einmal, daß ein fünfundzwanzig jähriges Mädchen in Wien überfallen worden war. Zwei Männer haben es von hinten angegriffen und verprügelt. Die Straße war dunkel und leer, aber es war doch ein Wohngebiet, und das Mädl schrie laut und lange. Sie schrie in allen Sprachen, die sie kannte: auf Englisch, Deutsch, Spanisch und Französisch. Umsonst. Sie dachte, daß wenn sie in so vielen Sprachen um Hilfe bat, daß irgend jemand sie verstehen würde. Niemand kam. Die Männer haben ihren Kopf vielmals gegen den Betonbürgersteig geschlagen. Sie verlor das Bewußtsein und die Männer sind mit ihrer Handtasche, Geld und Reisepaß fortgelaufen. Dann hörte sie eine Stimme von oben: "Ist irgendwas passiert?"
Im Fenster eines Zimmers im dritten Stock des nächesten Wohnhauses links sah die Geschlagene die Silhouette einer Frau. Mit zerrissenen Kleidern und nur einem Schuh erhob sich die Überfallene langsam und antwortete, daß sie gerade attackiert worden war. "Jemand sollte die Polizei anrufen," sagte der Schatten. Jemand. "Jemand," dachte das Mädchen auf der Straße und blickte nach oben aufs hellbeleuchtete Fenster. Und oben machte jemand die Vorhänge zu und schaltete die Lichter aus...

Diese Einleitung wurde von einer ehemaligen Gastarbeiterin geschrieben, die auf einem sehr langen Weg zur deutschen Litreratur gelangt ist...Ich habe neun Jahre als Konditorin in Europa gearbeitet. Ich wurde neun Jahre als Ausländerin betrachtet. Jetzt bin ich eine "Undergrad" Studentin an der Tufts Universität in Boston, USA. In diesem Jahr kam ich zufälligerweise und relativ spät zur "Ausländerliteratur," die auch meine eigene Geschichte erzählt. Die Worte von Adel Karasholis Gedicht "Einer schwieg nicht" haben mich genau getroffen:

          "...Einer von denen die die mich verstehn
          Hörte meinen Angstschrei
          Und schwieg nicht
          Er wurde überschwiegen."

In diesem Projekt bin ich verantwortlich für "Ausländerliteratur," "Schule und Ausbildung" und "Menschen gegen Gewalt." Als ich zu schreiben anfing, war mein Ziel ganz einfach, mehr über die Situation heutzutage zu lernen und wenn möglich einige Hilfsquellen anzuzeigen. Als ich zu schreiben aufhörte, bereute ich, scheinbar nur Oberflächliches geschrieben und mein Ziel nicht erreicht zu haben. Ich würde mich freuen, wenn interessierte Leser zu diesem Thema weitere Hilfsquelle an meine E-mail Adresse schicken würden.

Satoko Shiraki



Ich bin eine japanische Studentin an der Tufts Universität. Ich habe 7 Jahre lang in Düsseldorf, Deutschland, gewohnt. Deshalb war ich eine Fremde in Deutschland. Der Konflikt zwischen den Ausländern und den Deutschen war immer ein großes Problem in Deutschland, aber ich habe keine Erfahrung mit Haßgruppen, zum Beispiel Neo-Nazis, selbst gehabt während der Zeit, die ich in Deutschland war. Ich habe so viel über den Fremdenhaß gehört, aber habe keine richtige Kenntnis. Deshalb habe ich die Ausländerfeindlichkeit als das Thema für dieses Projekt genommen, um mehr über Rassismus in Deutschland zu lernen. Jetzt, wo ich mehr über diese Thema weiß, könnte ich sagen, daß es schwierig wäre, den Fremdenhaß zu entfernen, obwohl die Statistik der rechtsextremisten Gewalttätigkeit sich jedes Jahr verringert. Nach und nach ist die Kontrolle über die Haßgruppen strenger geworden. Ich bin auch der Meinung, daß das Problem der Fremdenfeindlichkeit wegen der Erhöhten internationalen Zusammenarbeit verringert wurde, aber das Problem wird nie ganz gelöst werden.

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